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Stellungnahme des CGB-Bundesvorsitzenden Matthäus Strebl, MdB: Unverantwortliche Panikmache im Taxigewerbe

Panikmache und unsoziales Verhalten hat der Bundesvorsitzende des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB) Matthäus Strebl, MdB Teilen des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes BZB vorgeworfen. Er bezog sich damit auf erste Kündigungen von Taxifahrern, die mit der Einführung des Mindestlohns begründet wurden. Nachdem vor wenigen Tagen Verhandlungen über einen ersten bundesweiten Tarifvertrag für die Taxibranche gescheitert waren, wird nun zum 1. Januar 2015 der Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde realisiert. Für viele Taxifahrer bedeutet das ein Einkommensplus von zwei bis drei Euro pro Stunde.

Strebl bezeichnete es als unverantwortlich, wenn schon jetzt davon gesprochen wird, dass bundesweit rund 50.000 von 200.000 Arbeitsplätzen gefährdet sind oder dass - wie in Hannover - Unternehmer vorsorglich sämtlichen angestellten Taxifahrern kündigen.

Der CGB-Bundesvorsitzende und Dingolfinger CSU-Bundestagsabgeordnete Strebl, MdB zeigte sich zuversichtlich, dass Fahrgäste eine moderate Erhöhung der Preise akzeptieren, wenn sie sicher wissen, dass dieses Geld den Taxifahrern zugutekommt.

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Gedruckt am 14.11.2019 22:13.