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Stellungnahme des CGB-Bundesvorsitzenden Matthäus Strebl, MdB zur Wirtschaftlichkeit der Rente mit 63

„Rente mit 63: 85.000 Anträge im Juli - Antragsflut bleibt aus“

Befürchtungen, die Einführung der ‚Rente mit 63‘ würde die deutsche Wirtschaft gefährden und zahlreiche Betriebe in ihrer Existenz bedrohen, haben sich glücklicherweise und erwartungsgemäß nicht bestätigt. Dieses Fazit zog jetzt der Dingolfinger CSU-Bundestags-abgeordnete und CGB-Bundesvorsitzende Matthäus Strebl. Er bezog sich dabei auf Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Dieses hatte dem Sozialexperten auf Anfrage mitgeteilt, dass bis Ende Juli 2014 rund 85.000 Anträge auf die neue abschlagsfreie Rente eingegangen waren. Angenommen wird, dass eine Reihe von Antragstellern, die in der ersten Jahreshälfte das 63. Lebensjahr vollendet hatten, ihre Anträge im Hinblick auf die neue Regelung zurückgehalten hatten, sodass von einem gewissen Nachholeffekt ausgegangen wird. Andererseits dürften nach sorgfältiger Prüfung durch die Deutsche Rentenversicherung nicht alle Antragsteller die Bedingungen für die ‚Rente‘ erfüllen. Laut Matthäus Strebl rechnet die Bundesregierung in diesem Jahr mit etwa 200.000 Begünstigten. Dazu kommen noch – durch die Anrechnung von freiwilligen Beiträgen auf die Wartezeit von 45 Jahren – bis maximal 40.000 freiwillig Versicherte.

Strebl: „Die Antragszahlen bewegen sich durchaus im erwarteten Rahmen. Weder die Rentenversicherung, noch die Wirtschaft sind in ihrem Bestand gefährdet. Nach einer ersten ‚Antragswelle‘, bei der keineswegs von einer ‚Antragsflut‘ gesprochen werden kann, ist nun wieder Normalität eingekehrt.“

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Gedruckt am 14.11.2019 22:12.