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Stellungnahmen

Gewerkschaft GÖD ruft im Saarland zu ganztägigem Warnstreik auf!

Warnstreik und Demo am 20. Februar 2013 in Saarbrücken!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Gerechte Einkommen und gut ausgebildete Beschäftigte sind Grundlage für einen motivierten und zukunftsfähigen öffentlichen Dienst im Land! Die Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlungsrunde am 14.02.2013 kein Angebot vorgelegt, das der vorgenannten Notwendigkeit für den öffentlichen Dienst in den Ländern gerecht wird. Die Länder ignorieren den WERT ihrer Beschäftigten.

Unsere Antwort ist klar: Der Druck muss steigen! Der öffentliche Dienst ist „Mehr-Wert“ - Wir fordern daher faire Löhne und Besoldung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst!

Für uns steht fest: Ein Angebot muss auf den Tisch! Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber missachtet die Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst. Das können und wollen wir nicht akzeptieren.

Das bedeutet:

Die Solidarität der Gewerkschaften in der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst steht. Aber auch die Solidarität der Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

Weder Gewerkschaften noch Beschäftigte lassen sich auseinanderdividieren!

Die Tarifbeschäftigten in der Landesverwaltung sind direkt betroffen. Landes- und Kommunalbeamte betrifft es auch.

Deshalb: Solidarität tut gut! Für einen leistungs- und zukunftsfähigen öffentlichen Dienst Vor der dritten Verhandlungsrunde am 07./08. März 2013 sind die Mitglieder der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst gefordert, den Druck zu erhöhen! Nur wer MITMACHT ändert was und deshalb kommt es auf jeden einzelnen an!

Deshalb rufen wir die GÖD Mitglieder im Landesdienst zu einem ganztägigen Warnstreik am 20.02.2013 (ab Dienstbeginn) in Saarbrücken auf.

Treffpunkt der GÖD - Mitglieder: 20.02.2013 ab 08:30 Uhr GÖD Regionalgeschäftsstelle, Eisenbahnstr. 25, 66117 Saarbrücken. Zum Streikfrühstück und Eintragung in die Streikerfassungsliste. Bei Gehaltskürzungen erhalten GÖD Mitglieder Streikgeldunterstützung! Um 9:30 Uhr schließen wir uns den anderen Gewerkschaften an und gehen gemeinsam zur zentralen Protestkundgebungen der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst zum Tbilisser Platz (Vorplatz Staatstheater).

Jeder Tarifbeschäftigte im Landesdienst hat das Recht, sich am Warnstreik zu beteiligen. Die Solidarität der gesamten Beschäftigen im öffentlichen Dienst, welche vom Streikrecht ausgenommen sind (Beamte, Versorgungsempfänger) und von der Tarifauseinandersetzung nicht betroffen sind, laden wir recht herzlich ein, die Forderung der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst in ihrer Freizeit bei der Demonstration und der Kundgebung zu unterstützen. Denn nur gemeinsam sind wir Stark!

 

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