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VERHÄLTNIS VON POLITIK UND VERWALTUNG VERBESSERN!

Namens des Regionalverbandes Ost der im Christlichen Gewerkschaftsbund (CGB) verankerten Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) gibt Joachim Brockpähler, selbst seit 20 Jahren im Sächsischen Staatsdienst, die folgende Erklärung ab: „Die Turbulenzen um aus Insiderkreisen behauptete, nun aber offiziell dementierte Pläne zur Streichung von fünf Urlaubstagen im Jahr und die Anhebung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden für sächsische Beamte demonstrieren eine beachtliche Nervosität aller Beteiligten. So unzulässig es ist, von Dienstrechnern aus politisch nicht freigegebene Informationen zu verbreiten, so ist es auch hochproblematisch, wenn Politiker anschließend die Keule herausholen und ein gestörtes Verhältnis zum öffentlichen Dienst erkennen lassen.

Die Politiker aller Parteien und insbesondere der Regierungsfraktionen sollten zur besseren Verwirklichung ihrer politischen Ziele ein gutes Miteinander mit den Staatsdienern aller Ebenen anstreben. Verfehlungen Einzelner gibt es überall. Jeder Berufsstand hat seine legitimen Rechte, die er verteidigen darf. Die zur Loyalität verpflichteten Staatsdiener haben es infolge vieler politisch exekutierter und ungenügend kommunizierter Verwaltungsreformen und aufgrund ihrer vielfach nicht anerkannten Kompetenzen und Bemühungen verdient, dass die Politiker sie ernster nehmen.“

Pressemitteilung Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD)

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Gedruckt am 16.06.2024 23:30.