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Fragwürdige Methoden und Hintergründe der Berichterstattung von Frontal 21

Berlin, 11.03.2011. Der Christliche Gewerkschaftsbund nimmt mit Befremden die fragwürdigen Methoden, mit denen das ZDF-Magazin Frontal 21 arbeitet, zur Kenntnis. Am 8. März strahlte der Sender einen mehr als unsachlichen und undifferenzierten Bericht über angebliche Werbepraktiken der Christlichen Gewerkschaften aus, die in dieser Form jeder Grundlage entbehren. Obwohl die Vorhaltungen der Redaktion Frontal 21 lediglich eine Mitgliedsorganisation des CGB betrafen, wurden alle Christlichen Gewerkschaften ohne Unterschied unter einen Generalverdacht des Betrugs gestellt.

"Es ist bedauerlich, dass sich ausgerechnet öffentlich – rechtliche Rundfunkanstalten zu einer solchen unsachlichen Berichterstattung hinreißen lassen und offenbar nicht in er Lage oder schlicht nicht gewillt sind, kritisch und ausgewogen zu berichten", so der Generalsekretär des Christlichen Gewerkschaftsbundes (CGB) Christian Hertzog.

Dies ist umso bedauerlicher, als dass sich im Nachhinein der Verdacht heraus kristallisiert, dass einer der verantwortlichen Redakteure Hand in Hand mit der Gewerkschaft verdi arbeitet. Dem CGB ist anonym Korrespondenz zugeleitet worden, die darauf hindeutet, dass die Berichterstattung zumindest mit der Gewerkschaft verdi abgestimmt war. Dieser Hintergrund lässt den Bericht nach unserer Einschätzung in einem anderen Licht erscheinen.

Der CGB schließt sich der Forderung der Kolleginnen und Kollegen der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) an und fordert das ZDF auf, wieder zu einer seriösen Berichterstattung zurückzukehren. Ein öffentlich-rechtlicher Sender, der über Fernsehgebühren finanziert wird, sollte es nicht nötig haben, auf diese Weise zu berichten. Der CGB erwartet von einem öffentlich-rechtlichen Sender, wie dem ZDF, eine harte und kritische, aber keine tendenzielle und suggestive Berichterstattung.

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Gedruckt am 12.12.2019 16:50.