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Christlicher Gewerkschaftsbund distanziert sich ausdrücklich von unlauteren Machenschaften der Unternehmensgruppe Artos!

Berlin/ 08.03.2011 Der Christliche Gewerkschaftsbund verwahrt sich gegen den undifferenzierten Vorwurf der Redaktion Frontal 21 "Christliche Gewerkschaften hätten sich wissentlich und bewusst Mitglieder durch Arbeitgeber zuführen lassen". Durch die Berichterstattung wird in der Öffentlichkeit bewusst die unzutreffende Vorstellung vermittelt, es handle sich hier um eine aktuelle Praxis der Christlichen Gewerkschaften.

Dieser Vorwurf entbehrt jeder Grundlage. Entgegen der öffentlichen Darstellung betrifft die unsachliche Vorhaltung der Redaktion Frontal 21 weder alle christlichen Gewerkschaften noch den Dachverband CGB sondern ausschließlich den Beschäftigtenverband Industrie, Gewerbe, Dienstleistung e.V. (BIGD), die auch im Bereich der Zeitarbeit Mitglieder organisiert.

Der CGB distanziert sich ausdrücklich von den jetzt bekannt gewordenen Machenschaften der Unternehmensgruppe Artos.

"Für alle Christlichen Gewerkschaften gilt, dass sie ihre Mitglieder selber werben", so der Generalsekretär Christian Hertzog. "Wir sind Gewerkschaften und vertreten Arbeitnehmerinteressen und lassen uns vor allem nicht durch die Arbeitgeberseite in irgendeiner Form beeinflussen".

Die öffentliche Berichterstattung bezieht sich auf Sachverhalte der Jahre 2005 bis 2006 und nicht etwa auf aktuelle, wie die Redaktion von Frontal 21 suggeriert. Hier wird die Öffentlichkeit bewusst getäuscht und die öffentliche Meinung manipuliert.

Der Verdacht, dass die Unternehmensgruppe Artos mit unlauteren Mitteln arbeitet, ist nach Auskunft der BIGD bereits nach kurzem Bestehen der Tarifpartnerschaft bekannt geworden, weswegen die Tarifpartnerschaft bereits vorzeitig mit Wirkung zum 31.12.2006 durch Kündigung sämtlicher Tarifverträge seitens der Gewerkschaft beendet wurde. Seither besteht keine Tarifpartnerschaft mehr.

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Gedruckt am 12.12.2019 16:48.