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CGB Bremen fordert 30% Frauenquote für Unternehmensführungen

Der Bremer CGB begrüßt die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen zur Einführung einer verbindlichen Frauenquote für Unternehmensführungen. Er ist der Auffassung, dass ohne Quotierung auf absehbare Zeit keine angemessene Repräsentanz von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten zu erreichen ist. Alle Erfahrungen haben gezeigt, dass sich allein mit Appellen und Selbstverpflichtungserklärungen der Frauenanteil in Führungspersonen nicht grundlegend erhöhen lässt. Auch der Verweis auf Frauen, die ohne Quote den Weg an die Spitze gefunden haben, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Mehrzahl der Bremer wie aller deutschen Unternehmen Führungspositionen zumeist nach wie vor von Männern besetzt werden. Dafür sorgen schon die Überkreuz-Verpflechtungen zwischen vielen Großunternehmen (Deutschland AG), an denen auch die Begrenzung von Aufsichtsratsmandaten nur wenig geändert hat.

Der Bremer CGB appelliert an die Bundesarbeitsministerin, sich von dem zu erwartenden Widerstand aus Wirtschaft und Koalition nicht von ihren Plänen abbringen zu lassen.

Pressemitteilung vom 01.02.2011 des CGB Bremen, Peter Rudolph, Landesvorsitzender

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Gedruckt am 12.12.2019 17:21.