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Diskriminierung der Familie!

Der Verein katholischer deutscher Lehrerinnen e.V. (VkdL) protestiert aufs Schärfste gegen die Diskriminierungskampagne, die aktuell gegen die Familien, die ihre Kinder selbst erziehen wollen, gestartet wird. Die Kritik an der Inanspruchnahme des Betreuungsgeldes diskriminiert die Familien, die bewusst eine staatliche Kollektiverziehung ablehnen. Diese Familien einfach als „bildungsfern“ einzustufen, entspricht weder den Tatsachen noch ist eine solche Klassifizierung gerechtfertigt. Vielmehr nehmen diese Familien ihr grundgesetzlich garantiertes Recht, die Verantwortung für die Erziehung und Bildung ihrer Kinder selbst zu übernehmen, in Anspruch. Die staatliche Kollektiverziehung ist nachweislich stärker problembelastet als die individuelle, persongerechte Erziehung durch die Eltern in der Familie.

Der Staat maßt sich durch diese „Steuerung“ ein Grundrecht an, das ihm nicht zusteht, zumal es die Entscheidungsfreiheit der Familien ausschaltet und nicht von menschlichen Erwägungen, sondern von wirtschaftlichen Überlegungen getragen ist. Staatliche Kollektiverziehung hat ihre Bewährung noch nicht bestanden, sondern entspricht ideologischem Wunschdenken, das gesellschaftliche Tendenzen und Entwicklungen nach sich zieht.

Der VkdL fordert deshalb mit Nachdruck, die Diffamierungskampagne zu beenden und die Kinder und Jugendlichen in der Familie und durch die Familie zu fördern und zu unterstützen, anstatt sie durch unwahre und unbewiesene Diskriminierung in Verruf zu bringen. Die Familie ist und bleibt die Zelle, aus der die Gesellschaft lebt.

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Gedruckt am 18.06.2019 22:53.