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DOCSTOP hilft Erkrankten Fernfahrer auf Achse an den Autobahnen Kraftfahrergewerkschaft (KFG) unterstützt das Projekt!

Die Imitative zur medizinischen Unterwegsversorgung von Berufskraftfahrern/-innen –DocStop- an den Autobahnen wird auch von der Kraftfahrergewerkschaft (KFG) unterstützt. Für Franz Xaver Winklhofer, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden ist es sehr erfreulich, dass viel Allgemein- und Zahnärzte bereit sind, erkrankten Berufsfahrern zu helfen.

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Franz Xaver Winklhofer, Lukas Hahn, Rainer Bernickel

Bei einem Gespräch am Freitag, den 18. Juli Nürburgring waren sich der Gründer von DocStop Rainer Bernickel, pensionierter Polizeibeamter aus Münster, und Franz Xaver Winklhofer einig, wie wichtig es ist, dass erkrankte Fernfahrer an den Autobahnen ärztliche Hilfe erwarten können. Wer unter starken Rückenschmerzen, Kopf- oder Magenschmerzen oder auch starkem Zahnweh leidet, wird zur Gefahr für sich und die Teilnehmer am Straßen-verkehr. Für den Fahrer eines 40-Tonners ist fast unmöglich, in einer fremden Stadt oder einer ländlichen Gemeinde einen Arzt zu finden – und einen Parkplatz dazu, so Winklhofer. Auch die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten sowie der Termindruck setzen enge Grenzen. Oft bleibt nur der Griff in die selbstangelegte LKW-Apotheke. Schmerzmittel, Arzneien gegen Magen-Darm-Infekte.

„Man denkt immer, das halte ich schon aus und nimmt wieder eine Tablette“, kann Winklhofer aus seiner über 30-jährigen Berufspraxis als Fahrer berichten. Diese Gewohnheit der Selbsttherapie sehen Ärzte und Polizei gleichermaßen kritisch. Die Nebenwirkungen der Medikamente werden meist nicht beachtet. Hinzu komme oft die eher schlechte Ernährung auf langen Strecken. Die Gefahr bei dieser Berufsgruppe sei besonders hoch, aus Überge-wicht und hohem Blutdruck resultierende Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verschleppen, erklärte DocStop Arzt Uwe Freitag. Die Initiative DocStop mit Rainer Bernickel und die und der stellv. Bundesvorsitzende der Kraftfahrergewerkschaft Franz Xaver Winklhofer wollen erreichen, dass sich noch mehr Ärzte an den deutschen Autobahnen an der Initiative zur medizinischen Unterwegsversor-gung von Berufskraftfahrern beteiligen. Erkranke Fahrer können sich unter www.DocStop-online.eu Hotline: 01805-112024 informieren, wo in den einzelnen Bundesländern der nächste Arzt erreichbar ist, so Franz Xaver Winklhofer. Wichtig ist, dass kein Fahrer ohne ärztliche Hilfe bleibt. 

 

 

 

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Gedruckt am 22.11.2019 9:19.