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„Was lange währt, wird endlich gut“ CGM begrüßt die Einführung des Mindestlohnes

Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) begrüßt die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes ab 2015: „Was lange währt, wird endlich gut. Das Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie wird ab 2015 dafür sorgen, dass unwürdige Arbeitslöhne der Vergangenheit angehören“, freut sich der CGMBundesvorsitzende Adalbert Ewen.

Gleichzeitig mahnt er andere Gewerkschaften davor, die Ausnahmemöglichkeit für Gewerkschaften auszunützen, bis 2017 niedrigere Tarifverträge abzuschließen. „Es darf nicht geschehen, dass die, die in den Genuss des gesetzlichen Mindestlohnes kommen mehr verdienen als die, deren Arbeitsvertrag sich auf einen Tarifvertrag bezieht“, ist Ewen überzeugt. Der Hauptvorstand der CGM hat bereits im November 2012 beschlossen, keinen Tarifvertrag mehr unter 8,50 Euro abzuschließen. Ewen erwarte ähnliche Beschlüsse nun auch von anderen Gewerkschaften.

Für die beschlossenen Ausnahmeregelungen sehe die CGM keine Notwendigkeit, vor allem für die Kürzungsmöglichkeit bei Langzeitarbeitslosen habe sie kein Verständnis: „Es gibt so viele Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber, die Langzeitarbeitslose einstellen, dass nicht auch noch nach unten von den 8,50 Euro abgewichen werden muss, um einen finanziellen Anreiz zu schaffen“.

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Gedruckt am 16.09.2019 14:13.