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Was ist Emanzipation? VkdL zum Weltfrauentag am 8. März 2014

Regelmäßig zum Weltfrauentag am 8. März wird darauf hingewiesen, dass immer noch zu wenig Frauen in Chefetagen und Entscheidungsgremien sitzen, dass Frauen für gleiche Arbeit geringer bezahlt werden und zu wenig Karrierechancen für Frauen in der Wirtschaft bestehen. Diese Forderung orientiert sich an männlichen Maßstäben.

„Frauen sind aber keine schlechte Kopie der Männer, sondern müssen für das anerkannt und geschätzt werden, was sie sind: Frauen. Und wenn sie Kinder kriegen und diese zu verantwortungsbereiten Persönlichkeiten erziehen, dann ist das keine geringere Leistung als eine berufliche Tätigkeit in einem Betrieb“, sagt Roswitha Fischer. Als Lehrerin weiß die Bundesvorsitzende des VkdL, wie wichtig die ersten Jahre für die Entwicklung der Kinder sind. Die Erziehung durch die Eltern bildet für den Nachwuchs die Grundlage für das gesamte Leben. Die Weitergabe kultureller Werte und die Beheimatung in Familie und Gesellschaft sind von unschätzbarem Wert – werden aber bis heute nicht anerkannt und honoriert, sondern als selbstverständlicher Beitrag der Frauen verbucht.

Es ist an der Zeit, dass Frauen sich befreien von dem Druck, nach den Regeln der Männer funktionieren zu müssen. Die Gesellschaft muss endlich anerkennen, dass die psychologische, soziale und pädagogische Leistung der Mütter ebenso wertvoll ist wie jeder andere Beruf. Solange Frauen sich dafür rechtfertigen müssen, Mutter zu sein anstatt eine außerhäusliche Tätigkeit auszuüben, sind sie nicht emanzipiert!

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Gedruckt am 17.09.2019 14:12.