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Erfolgreiche Aufsichtsratswahl in Bonn

Im Stadtwerke Bonn-Konzern wurde erstmalig bei der Konzerntochter Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH (EnW-GmbH) eine Aufsichtsratswahl durchgeführt.


 

Nach § 1 Abs.1 Ziff.3 Drittelbeteiligungsgesetz kann in einer GmbH mit in der Regel mehr als 500 Beschäftigten ein drittelparitätischer Aufsichtsrat gebildet werden. In der EnW-GmbH sind 509 wahlberechtigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Voraussetzung zur Bildung eines Aufsichtsrates mit Arbeitnehmervertretern war somit gegeben.

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Bei der EnW existiert derzeit ein fakultativer Aufsichtsrat, bestehend aus neun Mitgliedern ohne Arbeitnehmerbeteiligung. Zukünftig soll er auf fünfzehn Mitglieder erweitert werden. Somit waren für die Aufsichtsratswahl unter Anwendung des Drittelbeteiligungsgesetzes fünf Arbeitnehmervertreter zu wählen. Da zur Aufstockung von neun auf fünfzehn Mitglieder der Gesellschaftsvertrag geändert werden muss, wird der Aufsichtsrat der EnW-GmbH zunächst mit nur drei Arbeitnehmervertretern besetzt. Nach der vertraglichen Änderung auf fünfzehn Aufsichtsratsmitglieder stehen der Arbeitnehmervertretung weitere zwei Sitze zu. Diese werden voraussichtlich im Sommer des Jahres 2012 besetzt. Für die Aufsichtsratswahl wurde eine Betriebsratsliste mit Kandidaten der GÖD sowie von ver.di aufgestellt. Die GÖD-Kandidaten traten als Doppel in Verbindung des Kandidaten und seines Vertreters auf. Diese Strategie war mit der Schlüssel zum Erfolg, da somit viele Bereiche der EnW-GmbH vertreten waren. Am Wahltag waren die Aufsichtsratskandidaten der GÖD-Betriebsräte sehr erfolgreich und es wurde in Konkurrenz zu ver.di ein sehr gutes Wahlergebnis erzielt.

Für die Aufsichtsratswahl war die Zielsetzung des Vorsitzenden der GÖD wie in den letzen Jahren bei den Betriebsratswahlen ein gutes Gesamtergebnis zu erreichen, insbesondere im Bezug zur Kandidatenliste des Betriebsrat der Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein - Sieg GmbH, der mehrheitlich von GÖD-Arbeitnehmervertretern besetzt ist. Diese Zielsetzung wurde mehr als erreicht: Von 1036 vergebenen Stimmen gingen 686 Stimmen an die GÖD-Aufsichtsratskandidaten. Auf der Vorschlagsliste standen neun Kandidaten (5 GÖD / 4 ver.di) mit ihren Vertretern. Insgesamt wahl- und stimmberechtigt waren 509 Be-schäftigte, von denen 330 ihre Stimme abgaben; 1 Stimme war ungültig. Jeder Wahlberechtigte konnte bis zu fünf Kandidaten für den Aufsichtsrat auswählen. Vier von fünf Sitzen gingen an die GÖD-Kandidaten.

Somit wurden die GÖD-Kandidaten Stefan Behr / Frank Kurth (189 Stimmen), Rolf Driller / Ralf Schmalenbach (151 Stimmen), Hans-Werner Seelhoff / Michael Fisch (131 Stimmen) direkt in den Aufsichtsrat der Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein Sieg GmbH, gewählt. Die GÖD- Kandidaten Tobias Sterl / Jan Müller erhielten 113 Stimmen und erstritten den 5 Aufsichtsratssitz der zum späteren Zeitpunkt besetzt wird.

Die GÖD-Kandidaten Thomas Trimborn / Marc Pahlke erhielten 102 Stimmen. Im Ergebnis wurden somit die Plätze 1 bis 3 und der 5. Platz durch die GÖD-Kandidaten besetzt. 
Das Stimmenverhältnis zur 5er-Arbeitnehmervertretung im Aufsichtsrat der EnW ist somit:

4 Sitze GÖD und 1 Sitz ver.di.

Das gute Wahlergebnis bei der EnW ist für mich als Vorsitzender des GÖD-Bezirksverbandes Bonn-Rhein/Sieg ein Zeichen, dass sich unser Engagement für unsere Kolleginnen und Kollegen lohnt und den GÖD-Vertretern in den Betriebsräten wie auch in den Aufsichtsräten im Stadtwerke Bonn-Konzern Vertrauen entgegen gebracht wird. Gestützt durch einen starken GÖD-Bezirksverband Bonn/Rhein-Sieg werden wir unsere Arbeit weiter fortsetzen, um die Arbeitnehmerinteressen erfolgreich zu vertreten. Wir fühlen uns dem Wohl und den Interessen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verpflichtet.

Stefan Behr
Vorsitzender GÖD Bezirksverband Bonn-Rhein/Sieg


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Gedruckt am 17.09.2019 14:11.