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BUNDESTAGUNG DER CGB/CDA-ARBEITSGEMEINSCHAFT WÄHLTE NEUE FÜHRUNGSSPITZE

Auf der turnusmäßigen Bundestagung der CGB/CDA-Arbeitsgemeinschaft am 29.10.11 im Congress-Centrum Hannover ist der Bremer CGB-Landesvorsitzende Peter Rudolph als Bundesvorsitzender wiedergewählt worden. Der 61-jährige Dipl.-Betriebswirt wird damit auch zukünftig die Arbeitsgemeinschaft im CDA-Bundesvorstand vertreten. Sein Mitbewerber um den Bundesvorsitz, der Vorsitzende der Christlichen Gewerkschaft Post und Telekommunikation (CGPT) Ulrich Bösl, wurde von den Tagungsteilnehmern erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden der CGB-Gewrkschafter in der CDA gewählt. Als weitere stellvertretende Vorsitzende bestätigte die Versammlung die CGB-Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt, Lydia Dreyer. Zum neuen Schriftführer bestimmte die Bundestagung den stellvertretenden brandenburgischen CDA-Landesvorsitzenden Michael Wolter. Als Beisitzer/Innen gehören dem neuen Bundesvorstand der Bundesvorsitzende der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM), Adalbert Ewen, der langjährige Bitburger CDU-Wahlkreisgeschäftsführer Herbert Theisen, die Vorstandsreferentin des Kölner Caritas-Verbandes Dorothee Bodewein sowie die verantwortliche Redakteurin der Deutschen Gewerkschafts-Zeitung (DGZ), Monika Wüllner, an.

Vor den Wahlen hatte Rudolph in seinem Rechenschaftsbericht die zunehmende Wahl- und Politikverdrossenheit weiter Bevölkerungskreise beklagt und die Union zur Schärfung ihres sozialpolitischen Profils aufgefordert.

Im Rahmen der Antragsberatung setzte sich die Bundestagung für eine Verankerung des Urwahlsystems im Betriebsverfassungsgesetz sowie im Mitbestimmungsgesetz ein. – Bislang werden Gesamt- und Konzernbetriebsräte ebenso wie Gewerkschafts- und Arbeitnehmervertreter in Aufsichtsräten über ein Delegiertensystem bestimmt.

Die Bundestagung sprach sich weiterhin dafür aus, das Arbeitnehmer grundsätzlich nach 45 Versicherungsjahren ohne Abschläge in Rente gehen können.

Schließlich machte sich die Bundestagung für eine dauerhafte finanzielle Absicherung der gesetzlichen Pflegeversicherung stark, die sowohl der Notwendigkeit einer Weiterentwicklung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs als auch der zu erwartenden Zunahme der Zahl der Pflegebedürftigen Rechnung trägt. Die CGB/CDA-Bundesarbeitsgemeinschaft erwartet, dass die notwendige Demographiereserve bei den gesetzlichen Pflegekassen eingerichtet und paritätisch durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert wird. Einer ergänzenden privaten Zusatz-Pflegeversicherung analog der Riester-Rente erteilte die Bundestagung eine Absage.

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Gedruckt am 16.06.2019 12:29.