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DHV Mitteldeutschland fordert mehr Beschäftigungsverhältnisse in Vollzeit

Nach internen Auswertungen des DHV Landesverbandes Mitteldeutschland werden speziell im Bereich Gesundheitswesen und Soziale Dienste immer weniger Beschäftigungsverhältnisse in Vollzeit abgeschlossen. Stattdessen nimmt die Zahl von Arbeitsverträgen mit einem Beschäftigungsumfang von 30 bis 35 Wochenstunden immer weiter zu. Der Wunsch der Beschäftigten nach einer Vollzeitstelle wird häufig abgelehnt.

Ziel der Arbeitgeber ist in diesem Zusammenhang eine größere Flexibilität, da bei gleichbleibender Gesamtstundenzahl die Zahl der zur Verfügung stehenden Beschäftigten steigt. Diese Flexibilität geht aber auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, da im Prinzip durch den geringeren Stundenumfang die, ohnehin noch verbesserungswürdigen Einkommen der Branche, weiter sinken.

Der DHV Landesverband Mitteldeutschland unterstützt das Ansinnen der Beschäftigten auf eine Vollzeitstelle und fordert daher die Arbeitgeber zu einem Umdenken auf. Wer motiviertes und gutes Personal haben will muß auch für entsprechend attraktive Bedingungen sorgen.

Diese Problematik wird auch auf dem im November stattfindenden Treffen der Bundesfachgruppe Gesundheit und Soziale Dienste thematisiert.

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Gedruckt am 18.09.2019 17:21.