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Scheidende CGB-Bundesvorstandsmitglieder verabschiedet

Der CGB-Bundeskongress bedeutet auch Abschiednehmen von scheidenden CGB-Bundesvorstandsmitgliedern. Dieses Mal stand ein Generationenwechsel an. Mit viel Applaus verabschiedet wurden Karin Heußner, Jörg Hebsacker, Reinhardt Schiller, Günther Höhn, Christian Hertzog und Detlef Lutz. Die Verdienste des langjährigen DHV - Bundesvorsitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden Jörg Hebsacker sind genügend bekannt. Neben seiner DHV Arbeit engagierte sich Jörg Hebsacker aber auch in besonderem Maße für den CGB. Im CGB Bundesvorstand saß er seit 1976 und war von 1991 an stellvertretender CGB-Bundesvorsitzender. Nach dem Rücktritt des damaligen CGB-Bundesvorsitzenden Peter Konstroffer war Jörg Hebsacker von Dezember 2001 bis März 2002 kommissarischer CGB-Bundesvorsitzender. Als weiterer stellvertretender Bundesvorsitzender schied Reinhardt Schiller aus dem Amt. Er war von 1999 bis 2009 Bundesvorsitzender der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM). Daneben engagierte er sich über Jahrzehnte im CGB. Seit 1990 ist Reinhardt Schiller stellvertretender CGB-Landesvorsitzender Baden-Württemberg und war vom Jahr 2000 an stellvertetender CGB-Bundesvorsitzender. Jörg Hebsacker und Reinhardt Schiller werden aller Voraussicht nach dem CGB erhalten bleiben. Der DHV-Hauptvorstand hat Jörg Hebsacker zur Kooptierung in den CGB-Bundesvorstand vorge-schlagen. Auch die CGM schlägt Reinhardt Schiller zur Kooptierung vor.

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                                 (v.l.n.r.: Reinhardt Schiller, Jörg Hebsacker, Karin Heußner)

Aus dem CGB-Bundesvorstand schied Karin Heußner aus. Sie war Geschäftsführerin des Franz-Röhr Bildungswerks und langjährige Bundesgeschäftsführerin der Union Ganymed, dem Bund der Hotel-, Restaurant- und Café-Angestellten. Diese 1878 gegründete Gewerkschaft ist eine der ältesten und traditionsreichsten in Deutschland. Auch Detlef Lutz trat nicht mehr zur Wiederwahl an. Er saß lange Jahre für die CGM im CGB-Bundesvorstand und war kurzzeitig auch Bundesvorsitzender der CGM. Besonders engagierte sich Detlef Lutz bei der 2001 erfolgten Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes. Damals konnte der CGB erfolgreich die von der regierenden rotgrünen Bundesregierung geplante Einschränkung von gewerkschaftlichen Minderheiten-rechten verhindern. Aus dem CGB-Bundesvorstand schied auch Günther Höhn aus. Er ist seit der Gründung der Gewerkschaft für Kunststoffgewerbe und Holzverarbeitung (GKH) deren Vorsitzender und musste miterleben, wie diese hoffnungsvoll gestartete Gewerkschaft durch ein von der IG Metall initiiertes Tarifmächtigkeitsverfahren ihrer Gewerkschaftseigenschaft beraubt wurde.

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                 (v.l.n.r.: A. Kiesow, C. Hertzog, R. Schiller, J. Hebsacker, K. Heußner, M. Srebl)

Zwar als ehrenamtliches Mitglied aus dem Bundesvorstand ausgeschieden, aber dennoch weiter an vorderster Front für den CGB tätig ist Christian Hertzog. Als Generalsekretär leitet er zusammen mit der Bundesgeschäftsführerin Anne Kiesow die Geschäfte des CGB und repräsentiert ihn gegenüber Politik und Wirtschaft. Christian Hertzog wird weiterhin im CGB-Bundesvorstand mitarbeiten, denn laut der geänderten CGB-Satzung ist er als hauptamtlicher Generalsekretär kraft Amt Mitglied des CGB-Bundesvorstandes.

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Gedruckt am 17.11.2019 19:27.