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Landesregierung und Gewerkschaften im Saarland bleiben auch nach dem Spitzentreffen vom 08.06.13 im konstruktiven Dialog.

Gewerkschaft GöD: Die offenen Punkte werden im zielführenden Dialog mit der Landesregierung gelöst werden. Besoldung und Versorgung der Beamten sowie das Beförderungsbudget werden erhöht.

Am 08.06.13 trafen sich die Gewerkschaft GöD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen), DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) und dbb (Deutscher Beamtenbund) zum Spitzengespräch mit der Landesregierung des Saarlandes. Besoldungserhöhung und Versorgungsanpassung sowie die Anhebung der Altersgrenze von 65 auf 67 Jahre für den Eintritt in den Ruhestand stellten ein Hürde in den Gesprächen dar.

 Besoldungserhöhung und Versorgungsanpassung erfolgen in 2013 und 2014 in drei Schritten zum 01.05.2013 01.05.2014 (bis Besoldungsgruppe A9), 01.07.2013 / 01.07.2014 (bis Besoldungsgruppe A 13) und 01.09.2013 / 01.09.2014 (bis Besoldungsgruppe A14,R1 und W1) jeweils um 2,5%.in 2013 und 2,0 in 2014. Jährliches Beförde-rungsbudget wird um 1,6 Mio. € angehoben.

Schaut man zu den anderen Bundesländern. wie mit der notwendigen Haushaltssanierung umgegangen wird, geht das Saarland den Weg des Dialogs mit den Gewerkschaften und verzichtet darauf durch Gesetzte und Verordnungen einseitig fakten zu schaffen. Der Dialog ist immer der bessere Weg als die Konfrontation mit den Gewerkschaften, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft GöD, Herbert Fontaine. „Wir als Gewerkschaft mussten auf der einen Seite die Beschlusslage der Landesregierung durch den Koalitionsvertrag, Abbau von 2400 Stellen bis zum Jahr 2020 und Anhebung der Altersgrenzen von 65 auf 67 Jahren, zu Kenntnis nehmen, haben aber andererseits den Gestaltungsspielraum im Dialog mit der Landesregierung genutzt damit Arbeitsbelastungen durch Arbeitsverdichtungen abgebaut werden“, so Nico Caló, Geschäftsführer der GöD nach dem Spitzengespräch mit der Landesregierung. Auch bei der Besoldungserhöhung und Versorgungsanpassung konnten die Gewerkschaften im Dialog mit der Landesregierung eine Verbesserung herbeiführen. Mit einer Erhöhung von 2,5% in 2013 und 2,0% 2014 sowie eines jährlichen Beförderungsbudget von 1,6 Mio. €, liegt das Saarland im Mittelfeld gegenüber den anderen Bundesländern und über dem was zuvor die Landesregierung an Zugeständnissen bereit war zu machen, so die Feststellung der Gewerkschaft GöD. Mit der Landesregierung wurde auch ein Arbeitsprogramm zur zukunftssicheren Landesverwaltung vereinbart, welches in Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung, Gewerkschaften und Interessenvertretung der Beschäftigten in der Landesverwaltung weiter ausgestaltet wird. Die Gewerkschaft GöD bleibt im Dialog mit der Landesregierung, stellt der GöD - Lan-desvorsitzende Herbert Fontaine abschließend fest.

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Gedruckt am 16.09.2019 14:02.