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CGB im Gespräch mit AfA zu Rentenpolitik, Verhinderung von Altersarmut und Arbeitsmarktpolitik

Die Verhinderung von Altersarmut und gerechte Arbeitsmarktpolitik bestimmen aktuell die gesellschaftspolitische Diskussion in Deutschland. Vertreter des Christlichen Gewerkschaftsbundes (CGB) kamen daher mit dem Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Klaus Barthel und seiner stellvertretenden Bundesvorsitzenden Anne Hansen zusammen, um Lösungsansätze für diese drängenden Probleme zu diskutieren. Klaus Barthel machte zu Beginn des Gesprächs deutlich, dass er zwar ein Verfechter der Einheitsgewerkschaft sei, aber dennoch die Notwendigkeit eines übergreifenden Dialogs und Meinungsaustausches für erforderlich hält.

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          v.l.n.r. Anne Hansen, Anne Kiesow, Christian Hertzog, Adalbert Ewen, Ulrich Bösl, Klaus Barthel

Unter seiner Gesprächsleitung kristallisierten sich viele gemeinsame Denkansätze und Überlegungen heraus. So war man einer Meinung, dass zur Verhinderung von Altersarmut ein gesamtgesellschaftlicher Konsens nötig ist und ein Gesamtpaket aus arbeitsmarktpolitischen und rentenpolitischen Maßnahmen erforderlich sein wird, um Altersarmut zukünftig zu verhindern. So müssen einerseits die Arbeitsbedingungen und Einkommen so liegen, dass ausreichende Rentenanwartschaften erwirtschaftet werden und andererseits darf das Rentenniveau nicht weiter abgesenkt werden. Weiteres Thema war die Überlegung einer moderneren Ausgestaltung des kirchlichen Arbeitsrechts, vor allem die Stärkung der Mitarbeitervertretungen. Ebenso gleicher Auffassung war man in der Überzeugung, dass Missbrauch von Werkverträgen, insbesondere die Substitution von Stammarbeitsplätzen und ein Unterlaufen von Mitbestimmungsrechten verhindert werden muss. Aufgrund der Vielfalt der drängenden Themen war man sich außerdem einig, den Meinungsaustausch fortzusetzen und die Zusammenarbeit zu verstärken.

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Gedruckt am 16.09.2019 14:11.