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Tagung der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und soziale Dienste

Am 07. und 08. November 2016 trafen sich Mitglieder der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und soziale Dienste zu ihrer turnusmäßigen Herbsttagung in Magdeburg.

Am Anfang der beiden Tage stand ein intensiver Erfahrungsaustausch durch die Mitglieder der Fachgruppe. Dabei wurden zahlreiche aktuelle Themen aus dem Bereich Gesundheits- und Sozialwesen aufgegriffen. Als flächendeckendes Problem stellte sich dabei die unzureichende personelle Situation dar. Die vorgegebenen Personalschlüssel in den Bereichen Altenhilfe, Rettungsdienst und Kinder- und Jugendhilfe sind ohnehin schon sehr knapp. Dazu kommen häufig noch hohe Krankenstände und nichtbesetzte Personalstellen. Im Ergebnis werden die eingesetzten Kolleginnen und Kollegen oft bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit belastet. Dieser Zustand ist auf Dauer nicht akzeptabel und führt zu weiter steigenden Ausfallzahlen.

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Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt stellt die perspektivische Entwicklung der Entgeltstrukturen im Gesundheits- und Sozialwesen dar. Die Bundesfachgruppe empfiehlt den Tarifkommissionen, verstärkt über die Gestaltung von differenzierten Entgeltmodellen zu beraten und neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Am Ende der Tagung erstellte die Bundesfachgruppe eine Stellungnahme zur Forderung der Aufwertung sozialer Berufe.

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