Pressemitteilungen

Die illegalen Preisabsprachen der LKW-Hersteller müssen restlos aufgeklärt werden!

Die CGM begrüßt die hohen Strafgelder, die von der EU-Kommission gegen die LKW-Hersteller Iveco, Volvo/ Renault, DAF, Scania und Daimler verhängt wurden. MAN ist als Hinweisgeber straffrei ausgegangen.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM: „Wir als Gewerkschafter fordern eine rückhaltlose Aufklärung dieser kriminellen Machenschaften! Wozu dienen all die Grundsätze und Selbstverpflichtungen in den Richtlinien zur anständigen Unternehmensführung? Ethische Führungsleitsätze und Firmenphilosophien prallen zwangsläufig an rein zweck- und nutzenorientierten Weltbildern, in denen ausschließlich materielle Werte optimiert werden, ab. Große Unternehmen bilden schon im Vorfeld Rückstellungen, mit denen mögliche Schäden und Strafen abgefedert werden. Das bedeutet, es wird überall im Unternehmen der Rotstift angesetzt, nur nicht bei den Vergütungen sowie Pensionsansprüchen der Vorstandsmitglieder und maßgeblich verantwortlichen Manager. Das muss sich langfristig ändern!"

Wir, die CGM, setzen uns für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein! Fairness muss im Mittelpunkt der Gestaltung unseres Arbeitslebens stehen. Ethische Grundsätze müssen in allen Unternehmensbereichen eine herausragende Rolle spielen und nicht nur für Marketing-Zwecke eingesetzt werden.

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Gedruckt am 27.11.2020 21:35.