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Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist unaufhaltsam - Strebl: Die Industrie 4.0 gemeinsam gestalten

An Arbeitgeber wie Arbeitnehmer hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Matthäus Strebl appelliert, mehr noch als bisher neuen Technologien und Denkweisen gegenüber aufgeschlossen zu sein. Bei einem hochkarätig besetzten Fachgespräch der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur „Zukunft der Arbeit – Digitalisierung der Arbeit“ erinnerte der Arbeitsmarkt- und Sozialexperte daran, dass die Arbeitswelt seit jeher einem permanenten Wandel unterworfen sei. Dabei könnten neue Technologien zwar einerseits mehr Freiräume für Arbeitnehmer bedeuten, häufig aber auch zu größerem Leistungsdruck führen. Vor diesem Hintergrund müsse der Arbeitsschutz für die Beschäftigten regelmäßig überprüft und an die neuen Bedingungen angepasst werden.

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Die Fotos zeigen eindrucksvoll das große Interesse, auf den die Veranstaltung zur „Industrie 4.0“ mit Matthäus Strebl gestoßen war.

Strebl, der dem Vorstand der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion angehört, unterstrich, dass die Revolution des Arbeitsalltags durch das Internet erhebliche Auswirkungen auf Fragen des Datenschutzes, auf Mitbestimmungsrechte von Beschäftigten, auf fortlaufende Fort- und Weiterbildung sowie auf Unternehmensstrukturen haben werde. Um die „Industrie 4.0“ arbeitnehmerfreundlich zu gestalten, müssten Viele an einem Strick ziehen. Es sei daher zu begrüßen, dass sich Prof. Dr.-Ing. Dipl. Wirt. Ing Günther Schuh von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Wolfgang Percy Ott, Head of Government Affairs Germany, Sisco Systems, Prof. Dr. Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Gerhard Schrader, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender von VW Osnabrück, Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des DGB, sowie Isabel Rothe, Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, an diesem Fachgespräch beteiligt hatten.

Der Wandel der Arbeitswelt sei unaufhaltsam. Gerade deshalb sei es erforderlich, dass alle gesellschaftlichen Kräfte an ihm mitwirkten. Das Fachgespräch der CDU/CSU-Bundestagsfraktion habe sich hierbei, so Strebl abschließend, als ein wichtiger Impulsgeber erwiesen. Angesichts der Bedeutung der Thematik werde deshalb auch die Einsetzung einer Expertenkommission vorbereitet.

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Gedruckt am 26.09.2020 0:30.