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„Gehälter sind Sache der Tarifpartner“ Strebl: Mehr Anerkennung für Sozial- und Erziehungsdienste

Für eine größere Anerkennung der Leistung der über 720.000 Menschen, die in Deutschland in Sozial- und Erziehungsdiensten tätig sind, hat sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Matthäus Strebl ausgesprochen. In einer Bundestagsrede antwortete er damit am Donnerstag (25. März 2015) auf die Fraktion DIE LINKE, die in einem Antrag die sofortige Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste verlangt hatte.

Für die Beschäftigten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Familienhilfe, der frühkindlichen Betreuung und in anderen sozialen Berufen wurden u.a. eine bessere Bezahlung, höhere Eingruppierungen sowie zeitgemäße Tätigkeitsmerkmale gefordert. Strebl machte deutlich, dass Träger der Einrichtungen vor allem die öffentliche Hand oder Kirchen seien. Er verwies auf laufende Tarifverhandlungen, bei denen es um Anhebungen von durchschnittlich zehn Prozent gehe. Das, so Strebl, wird insbesondere durch die öffentlichen Träger nicht finanzierbar sein. Ungeachtet der zunehmenden Bedeutung der Sozial- und Erziehungsberufe und ihrer noch mangelnden gesellschaftlichen Anerkennung ist es nach Strebls Überzeugung Angelegenheit der Tarifpartner, für eine angemessene Bezahlung zu sorgen. Der Antrag der LINKEN-Fraktion spiegelte jedoch erneut das Denken wieder, dass der Staat alles regeln müsse. Der Antrag gehöre deshalb in die zuständigen Tarifkommissionen und nicht in den Deutschen Bundestag.

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Gedruckt am 26.09.2020 1:13.