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Konstruktiver Gedankenaustausch zwischen der Fachgewerkschaft GTL und der Europäischen Dachorganisation CESI

Am 26.08.2022 trafen sich per Video–Konferenz die Repräsentanten der CESI, Klaus Heeger und Hendrik Meerkamp sowie die Repräsentanten der Fachgewerkschaft GTL, Ralf Vüllings, Reinhard Aßmann und Matthias Huckebrink zu einem Gedankenaustausch.

Ein wichtiges Thema des Gespräches war die Überlegung der EU Kommission, das Mindestalter für Berufskraftfahrer auf 17 Jahre zu reduzieren. Die GTL machte in dem Gespräch deutlich, dass es vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit, nicht zielführend sein kann, Jugendliche mit einem Führerschein für schwere Nutzfahrzeuge, etwa LKWs mit Gefahrgut, auszustatten. Vielmehr müsse dem Fachkräftemangel durch andere Maßnahmen, wie durch attraktive Förderprogramme, entgegengetreten werden.

Weiteres Thema des Gespräches war die Reform der Unterwegskontrolle nach den Richtlinien 2014/ 45, 2014/46 und der Richtlinie 2014/47. Diese finden in der von der EU angestrebten Form nicht die Zustimmung der GTL. Die GTL erläuterte die Probleme, die sie unter anderem bei der mangelhaften Kontrolle, etwa bei den Geschwindigkeitsbegrenzern für schwere Nutzfahrzeuge, sieht.

Der Bundesvorsitzende der GTL, Ralf Vüllings wies zudem an mehreren Punkten der Lenk- und Ruhezeitregelungen auf dringenden Verbesserungsbedarf für das Fahrpersonal hin.

Der Gedankenaustausch machte deutlich, dass es zahlreiche übereinstimmende Positionen von GTL und CESI gibt. Beide Seiten vereinbarten, dass der Gedankenaustausch zeitnah fortgesetzt werden soll. Zudem wurde die GTL von der CESI eingeladen, zu den Reformvorhaben der EU Stellung zu nehmen. Dazu wird ein Arbeitsbesuch bei der CESI in Brüssel vorbereitet.

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Gedruckt am 25.09.2022 13:12.