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CGM fordert Mobiles Arbeiten auch nach der Pandemie

Verschiedene Studien haben aufgezeigt, dass Arbeitnehmer mit der Möglichkeit zu Mobiler Arbeit effektiver und zufriedener arbeiten. Eine höhere Zufriedenheit führt zu einer höheren Mitarbeiterbindung. Viele unserer Mitglieder wünschen sich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diese kann durch flexible Arbeitszeiten, aber eben auch durch Mobiles Arbeiten, erreicht werden.  

Virtuelle Meetings haben sich dabei in der Pandemie durchgesetzt. Dies wirkte sich wie ein Beschleuniger auf die Digitalisierung aus. Die Kostenersparnisse für Arbeitgeber sind zudem enorm: Durch die gestiegene Anzahl an virtuellen Meetings im Mobilen Arbeiten können Arbeitgeber Bürokosten einsparen aufgrund reduzierter Büroflächen. Reisekosten für Geschäftsreisen wurden erheblich reduziert oder entfielen komplett. Untersuchungen zeigten, dass mobiles Arbeiten zu einer geringeren Krankenquote führt.

Ein häufig in Verbindung gebrachtes Argument für Mobiles Arbeiten ist auch der Umweltschutz. Durch einen sinkenden Berufsverkehr wird der Ausstoß von CO2 reduziert und die Klimaschutzziele Deutschlands können schneller erreicht werden. Viele Beschäftigte fordern jetzt auch nach der Pandemie einen Teil ihrer Arbeit mobil ausführen zu können. Deshalb fordert die CGM vom Gesetzgeber, dass Beschäftigte, wo es möglich und umsetzbar ist, einen Rechtsanspruch darauf haben, mindestens 25 % der Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Wer nicht mobil arbeiten möchte, soll auch weiterhin ein Recht auf einen Präsenzarbeitsplatz haben.

Arbeitgeber brauchen dieses Instrument, um auch in Zukunft attraktiv für Arbeitnehmer zu sein, und mehr Bewerbungen zu erhalten. Damit kann auch dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

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Gedruckt am 17.09.2021 9:26.