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GÖD Tarifvertrag Entgeltumwandlung mit der PATT: 40 Euro monatlicher Beitrag zur Betrieblichen Altersvorsorge vom Arbeitgeber

Alle Beschäftigten und Auszubildenden der Sozialwirtschaft in Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern erhalten künftig einen Arbeitgeberbeitrag zu ihrer Altersvorsorge. Betroffen sind 7000 Mitarbeitende in der Sozialwirtschaft in den drei Bundesländern.

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) und der PARITÄTISCHE Arbeitgeberverband PATT einigten sich auf einen Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge und Entgeltumwandlung. Danach erhalten alle Beschäftigten und Auszubildenden der Sozialwirtschaft in Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern künftig einen Arbeitgeberbeitrag zu ihrer Altersvorsorge. Unabhängig vom Umfang der Beschäftigung und vom Bruttolohn zahlen die Arbeitgeber 40 Euro im Monat pauschal.

GÖD und PATT stellen damit kleinere Einkommen besser. Der jetzt unterzeichnete Tarifvertrag tritt rückwirkend zum 1. Juli in Kraft. Damit treten die Tarifvertrags-Parteien bewusst der Diskriminierung von Teilzeitarbeit entgegen. Teilzeitarbeitskräfte erhalten ebenso wie Auszubildende den gleichen Arbeitgeberzuschuss zum Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung. „Uns war es wichtig, die kleinen Einkommen im Verhältnis zu höheren Einkommen in der Altersvorsorge besser zu stellen als es bisher der Fall war“, erklärt der Verhandlungsführer und stellvertretende Bundesvorsitzende der GÖD, Jörg Stadler.

„Bisher ist besonders bei den Niedrigverdienern der Wille zur Altersvorsorge an der zusätzlichen Belastung ihrer kleinen Einkommen gescheitert“, erklärt Stadler weiter. „Es hat sich für die Menschen schlicht nicht gelohnt. Deshalb sind wir auch froh darüber, dass sich GÖD und PATT von vornherein einig waren, hier spürbare Verbesserungen für diese Arbeitnehmerinnen und Ar-beitnehmer, aber auch für die Auszubildenden einzuführen.“ Mit diesem Tarifvertrag beschreiten die Vertragspartner einen neuen Weg zur Vermeidung von Altersarmut. Die Absicherung der Mitarbeitenden im Alter wird so deutlich verbessert. Darüber hinaus ist es ein positiver Beitrag zur Attraktivität der Berufe im Bereich der Sozialwirtschaft.

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Gedruckt am 18.11.2017 22:12.